Nicht nur der März, sondern bereits der Februar stand beim SoVD-Kreisverband Schwerin ganz im Zeichen der Kommunalpolitik. Schon damals war mit Mandy Pfeifer, SPD-Landtagsabgeordnete und ebenfalls Oberbürgermeister-Kandidatin, eine engagierte Gesprächspartnerin zu Gast. Der Verband setzt damit seine Reihe offener Gesprächsrunden mit den Bewerberinnen und Bewerbern um das Amt des Schweriner Stadtoberhaupts fort.
Im März begrüßte die Vorsitzende Andrea Preuß-Borowsky den amtierenden Stadtpräsidenten und Oberbürgermeister-Kandidaten Sebastian Ehlers. Mitglieder und Gäste nutzten die Gelegenheit, um dem CDU-Politiker Fragen zu stellen und mit ihm über Themen zu sprechen, die viele Menschen in Schwerin bewegen.
Diskussion mit Fragen aus dem Publikum
Nach der Begrüßung übergab Preuß-Borowsky das Wort an Sebastian Ehlers mit der Bitte, über seine Motivation zur Kandidatur zu sprechen und zu erläutern, wie er das Amt des Oberbürgermeisters für die Landeshauptstadt Schwerin ausfüllen möchte. Ehlers schilderte seine Beweggründe und betonte, dass ihm eine lebenswerte Stadt mit guten Perspektiven für alle Generationen besonders am Herzen liege.
In der anschließenden Fragerunde wurden zahlreiche Anliegen aus dem Publikum aufgegriffen. Diskutiert wurden unter anderem bezahlbarer Wohnraum, eine bessere Durchmischung der Bevölkerung in den einzelnen Stadtgebieten sowie Fragen zur allgemeinen Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Auch ganz praktische Themen kamen zur Sprache – etwa fehlende Sitzgelegenheiten in der Innenstadt oder der Vorschlag, im Rahmen des Hitzeschutzkonzeptes eine Beschilderung zu den Standorten der Trinkbrunnen einzurichten.
SoVD-Vorschlag stößt auf Interesse
Ein weiterer Diskussionspunkt war der häufig geäußerte Vorwurf, dass der Politik oftmals die Nähe zur Basis fehle. Andrea Preuß-Borowsky brachte hierzu den Vorschlag ein, Organisationen und Sozialverbände, die die Sorgen und Nöte vieler Menschen unmittelbar kennen, künftig als beratende Stimmen in entsprechende Gremien der Stadtvertretung einzubeziehen. Sebastian Ehlers zeigte sich überrascht, dass dies bislang nicht der Fall ist, und nahm den Gedanken interessiert auf.
Zum Abschluss der Veranstaltung verteilte Sebastian Ehlers sein Magazin „Schwerin JETZT! – Begegnungen. Erinnerungen. Visionen“. Die Publikation lädt dazu ein, Schwerin durch die Augen des Kandidaten kennenzulernen – mit persönlichen Eindrücken, Erinnerungen und Visionen für die Zukunft der Landeshauptstadt.
Auch wenn es dem SoVD-Kreisverband Schwerin zeitlich nicht möglich sein wird, alle Oberbürgermeister-Kandidatinnen und -Kandidaten einzuladen, möchte der Verband weiterhin Gesprächsangebote machen und den Dialog zwischen Politik und Bürgerinnen und Bürgern stärken – ganz im Sinne eines sozialen und lebenswerten Schwerins.

